Patagonien und Feuerland waren ursprünglich nicht angedacht, nun haben wir doch Blut geleckt.
Anfang Oktober werden wir uns auf den Weg in den Süden machen.
Beim ausstempeln hatten wir erneut Glück: Ein Reisebus hatte seine Ladung vor uns platziert. Es war Sonntag und nur eine Dame stempelte die Pässe… Stunden und Stundenlang.
Kurz nach San Pedro stieg die Strasse steil an und innerhalb von 50 km waren wir bereits wieder auf 4.600 m. Eine Abzweigung führte zurück nach Bolivien, eine weitere nach Argentinien. Auf den Strassen waren einige LKW´s unterwegs. Viele aus Paraguay und Brasilien. Einige zerlegte es in den Kurven. So sahen wir einige umgekippte Autotransporter sowie entgegenkommende Rettungswagen.
An der 170 km entfernten Grenze / Zoll gab es keinerlei Probleme. Unerwartet schnell ging das Prozedere. Der Zollhund fand keine Lebensmittel bei uns und pinkelte stattdessen an unseren Vorderreifen. Somit verliessen wir Chile (und freuten uns auf das Wiederkommen) und genossen die Fahrt bei Sonnenschein durch die „Wüste Argentiniens“…dabei polierten wir natürlich fleissig unsere Steakmesser. Logo.
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| Salz to go |
http://de.wikipedia.org/wiki/San_Salvador_de_Jujuy
Ausser einem Besuch mitten in der - von aussen nicht soooo schlechten - aber auch nicht umwerfenden Stadt stoppten wir bei LA MADRE TIERRA, einer Vollkornbäckerei mit einem Ökorestaurant, der örtlichen Kirche und Einkaufsmeile. Wir waren unterwegs durch eine einsame Hochebene, vorbei an Salzseen. Noch einmal ging es auf über 4.000m und dann schraubte sich die Piste in Serpentinen wie ein Korkenzieher in den Ort „Purmamarca“ hinab. Hinter dem Örtchen ragte der Berg „Cerro de los Sietes Colores“ (Berg der 7 Farben) hervor. Fantastisch anzusehen! Drehwurm TOTAL! Und kein Coca Tee zur Hand!
Aber, hier hielten wir natürlich an. (500 Einwohner auf 2.190 m) Wir hüpften in eine Postkarte…Adobehäuser und grosse Bäume, kleine aber nette Kirche…Marktplatz mit ungezählt 250 Verkäufer….wo wir aus platzgründen nicht zugreifen konnten. (immernochnicht!)
Einige Restaurants und Hotels fanden sich neben Reisebussen ebenfalls.
Unser erstes argentinischer Lama Steak in dem muffigen Restaurant war allerdings Mist.
Diese Etappe schlossen wir in den „Termas del Rey“ – den königlichen Bädern, bei 40 Grad ab, 20 Kilomterer vor Salta - la linda – die Schöne, gelegen.
Seitdem ich mich öfter in Thermen oder Ähnlichem rumtreibe, hat Neurodermitis nichts zu melden.
Salta ist ein kleines Buenos Aires. Es ist wirklich schön dort. Überschaubar und gemütlich.
Salta ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Argentiniens. Sie liegt im Valle de Lerma an den Ausläufern der Anden. Die Stadt ist bekannt für ihre alte spanische Kolonialarchitektur in der Altstadt. Die Stadt hat heute etwa 460.000 Einwohner und ist somit die achtgrößte Stadt Argentiniens.
http://de.wikipedia.org/wiki/Salta_(Stadt)
Hübsche Kolonialbauten, Parks, trendige Geschäfte, Bars und Restaurants und ein gut sortiertes Nachtleben.
Hier rasselten wir in Prozessionen anlässlich "El Señor y la Virgen del Milagro." Die Innenstadt war überfüllt und viele Hostels ausgebucht. Der örtliche Campingplatz überfüllt und kuschelig. Am 15. war dann der grosse Feiertag mit vielen Chören aus ganz Argentinien.
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| Prozessionspromotion |
In ganz Argentinien ist Salta für seine Folklore berühmt. Angeblich noch beliebter als Tango…Wir besuchten natürlich auch eine sogenannte Peňa, eine Bar/Restaurant wo „gejammt“ wird…allerdings im grösseren Stil mit Bühne, Tanz und Co. Dabei aßen wir landestypische Dinge wie Lamafleisch, Empanadas hier Salteňas, Locro (Eintopf aus Mais, Bohnen Rind, Wurst) und genossen die Trauben der Region.
Gut und gerne kann man es in Salta länger aushalten.
Dennoch machten wir uns am 15.09. auf um in die angrenzenden Weinregionen zu gelangen.
Denn ab Salta begann die „Ruta del Vino…“ Olé!
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| Peňa...schön laut! |
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| http://www.youtube.com/watch?v=NmfjRa7-jbk |
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| Der Grill ist so breit wie das gesamte Haus... (siehe unten im Schaufenster) |

















































