Entweder durch Film und Fernsehen, Bildern, Berichten oder vielleicht sogar einem Besuch vor Ort.
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| Noch sieht es harmlos aus |
In den Casinos mussten damals Jugendliche Abstand zu den einarmigen Banditen und Spielstationen halten, Barbesuche gingen sowieso erst am 21 Jahre los. Aber faszinierend war die Stadt schon damals für mich gewesen, der sogenannte STRIP, wo sich Casino an Casino reiht, alles blitz und blinkt, man verrückte Restaurants besucht und tolle Shows stattfinden…damals hatte ich das Glück, Siegfried und Roy und ihre weissen Katzen angucken zu können.
Ob das ALLES 15 Jahre später (oder ähnlich) noch immer so war?
Ich war gespannt und Clemens hatte auch seine eigenen Vorstellungen, was ihn und uns dort erwartete.
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| Löördie auf dem berühmten Strip |
Eine davon ist übrigens Steffi Graf. Das sei nur nebenbei erwähnt, da ich deswegen eine Wette verloren habe. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand freiwillig in die Wüste, in so eine verrückte Stadt zieht. Heute kann ich es mir schon eher vorstellen.
Garnicht so übel hier und die Umgebung hat auch Einiges zu bieten. Gut gemacht, Steffi!
Der Name Las Vegas stammt übrigens aus dem Spanischen und bedeutet „Die Auen“ oder „Die Wiesen“. Passend, dass wir als Oktoberfest bzw. Wiesnfreunde im Oktober her kamen.
Das Schöne ist, wenn man NICHT am Wochenende her kommt, dass viele der Casinos, die natürlich auch einen großen Hotelkomplex im „Rücken“ haben, mit besonderen Angeboten locken. Heisst: von Sonntag bis Donnerstag kann man in diversen 5***** oder 4**** sehr gut und vergleichbar sehr günstig unterkommen. Gerne auch direkt „“auf dem Strip“ so wie man die berühmte Meile hier nennt.
Etwas ausserhalb oder in „normalen“ Hotels oder Motels geht das selbstverständlich auch.
Auch Camping ist relativ zentral möglich. Kostet schlappe 70-80 $ / Platz. Daher macht ein (schickes) Hotelzimmer zum günstigeren und gleichen Preis eigentlich mehr Sinn.
Tagsüber über den Strip zu fahren ist schon beeindruckend und man kann sich nicht sattsehen.
Nachts ist es aber nochmal eine andere Welt. Mehr geht nicht.
Es ist tatsächlich noch gewaltiger geworden.
Alles ist noch größer, gewaltiger, glitzernder und überhaupt tadellos.
Es ist eine eigene Welt.
Hier gilt wirklich: alles ist erlaubt. Hier darf man auf offener Straße trinken, rauchen, nackte Menschen zeigen, nachte Mädels/Jungs promoten und natürlich Glückspiel frönen. Das auch gerne schon morgens. Ein Bier um 9:00 im Casino am Roulettetisch ist keine Schande. Hier wird niemand doof angesehen.
Las Vegas zieht jährlich etwa 39 Millionen Touristen an.
Sowie unendlich viele Menschen zum arbeiten. Diese sind genauso bunt wie ihre Besucher. Es gibt kaum einen Landsmann, den wir hier nicht gesehen oder gehört haben. Ob als Tourist, hinter einem Tresen oder einem Spieltisch.
Die hier lebenden Menschen wohnen oft Wohngebieten wie in Legebatterien vor der Stadt. Oder aber in schicken Enklaven mit Villen. Grundstücke sind wohl zZt. günstig. So informierte man uns.
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| Eines der Schönsten: das Wynn |
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| hier erinnert alles an Alice im Wunderland..oder so. |
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| Jedes Casino hat min. ein Theater, oder einfach gleich mehr, wo jedem Abend Shows laufen. Mehrmals. |
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| Selten gibt es eine Bar ohne integrierte Spielautomaten |
Viele Casinos gehören zusammen, heisst, einige Personen/Unternehmen bestimmen den Strip, auf dem die Häuser Milliarden gekostet haben. Fast alle Casinos kann man inzwischen unter-oder oberirdisch erreichen, man passiert Shoppingpassagen oft mit feinster Designerware…bei Regen kommt man also trocken von A nach B.
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| Willkommen im hübschen und Casino-losen Hotel VDARA |
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| Bahnfahrt zwischen den Casinos |
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| Herbst-Einkauf |
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| Hotelbar im VDARA |
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| Das Luxor ist eines der älteren Casinos. Von innen nicht top modern, aber der Bau beeindruckend. |
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| Das New York, mit Achterbahn um und durch das Haus bis spät in die Nacht |
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| Das Excalibur |
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| er hantiert hier immernoch - einfach nicht Weg zu bekommen. Shows laufen nach wie vor hervorragend |
Wir hatten nämlich das große Glück, diese Stadt auch bei Gewitter uns Sturmwarnung kennen zu lernen…und das kommt nicht alt zu oft vor.
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| Foyer Deko im Casino Bellagio |
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| Hier das das Steak schon mal mehr kosten |
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| Abendstimmung und warten auf die Wasserspiele des Bellagio. |
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| Bellagio und Cesars Palace. Zwei gigantische Häuser...innen wie aussen. |
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| Angesagtester Österreicher von den USA (oder ist es doch Arnie?) : Spitzenkoch Wolfgang Puck, hat hier diverse, gut besuchte Restaurants |
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| Wir stimmen uns schon auf die Heimat ein |
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| Cesars-Palace bei Nacht...also von Innen |
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| Die 4 Großen aus Las Vegas |
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| Was wäre die Welt eigentlich ohne unseren Jägermeister? |
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| Nach Siegfried & Roy kamen die Beatles |
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| Wellenbad und Beachclub hat fast jedes Haus im Hinterhof |
Man kann gar nicht so viel gucken wir man sieht. Oft auch kitschig und prunkvoll, aber das gehört hier dazu.
Das größte Casino mit den meisten Zimmern der Welt ist das Venetian, samt Schwester Casino Palazzo. Knapp 8.000 Zimmer sind hier insgesamt verfügbar. Das Venetian ist wahrscheinlich das verrückteste Casinohotel, da man sich dort wirklich fühlt, als sei man in Italien…und das bei Tage, obwohl es Nacht ist. unfassbar.
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| Gondelfahrt bei Tag, obwohl es draussen ggf. Abend ist. |
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| kleine Showeinlage |
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| man denkt wirklich, man stünde auf einem Platz in Italien... |
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| die eher unauffälige Eingangshalle |
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| DAS ist Draussen... |
6.000 Taxis sind in der Stadt im Einsatz, die Fahrer haben 12 Stunden schichten, auf dem Strip, der übrigens mehrere Kilometer lang ist und den wir mehrmals zu Fuss bewältigt haben. Durch das ganze Gucken vergisst man, dass man eigentlich nicht mehr kann.
Die Stadt ist auch für ihre große Anzahl an Hochzeitskapellen („Wedding Chapels“) bekannt, da Nevada unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetze hat. Heisst, es gibt Brautpaare und Stretch-Limousinen in Scharen. So mal eben heiraten, auch gerne durch einen „Drive in“, wo man nicht mal mehr aussteigen muss, erfordert dennoch Papierkram und muss auch organisiert werden.
Von wegen, Britney Spears, mal "eben" geheiratet...
Neben den Kasinos prägen die Shows den öffentlichen Charakter der Stadt.
Wir hatten das Glück, auch unter der Woche Showkarten für eine WAHNSINNS-Show zu bekommen.
Ein Wunsch wurde wahr und ich konnte aus nächster Nähe die mehr als fantastische Show „O“ des Cirque de Soleil bewundern. Ich bin immer noch sprachlos. Wer die Chance hat, eine Show von ihnen anzugucken: Machen! Dafür muss man kein Musical oder Showfan sein, es ist einfach abartig gut. Sogar mehr als das. Wie die Stadt selber: Bunt, überladen und perfektionistisch. Leider durften wir nicht fotografieren. Hier aber der Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=Vm11jzx7Ka0
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| Kuppel des Bellagio |
Schon nach dem Death Valley machte Löördie Geräusche, die uns recht neu waren und sich nicht wirklich schick anhörten. Wir vermuteten auch schon was das Problem war. Bestätigt wurde unsere Vermutung, nachdem wir auch hier eine Original Britische Werkstatt fanden und wir per Express eine neue Dieselkraftstoffpumpe von der Ostküste auf die Reise nach Las Vegas schickten…
Somit hatten wir noch ein paar Tage on Top in diese Stadt durch die Warterei bekommen. Die letzte Stadt wo wir aus Werkstattgründen warten mussten, war das Schreckliche San José , Costa Ricas Hauptstadt. Somit hatten wir nun hier mehr Glück, denn man kann die Zeit hier echt gut nutzen...
Somit kennen wir auch die Umgebung abseits des Strips, Restaurants, Shoppingmalls für normal Sterbliche sowie grandiose Waschcenter, in denen übrigens auch Daddelautomaten, Massagestühle stehen und ein Imbiss geöffnet ist.
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| Waschmaschinen - Spaceshuttle |
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| Nebenbei eine Massage |
Las Vegas, bzw. der Strip geografisch in PARADISE, ist nun aber wirklich der einzigartigste Ort den wir bis dahin getroffen haben. Man muss dafür nicht das Glücksspiel lieben um herkommen zu können und man muss nicht einen Goldesel im Keller haben um teure Hotels, Wahnsinns Boutiquen und fantastische Restaurants besuchen zu können. (Besser wäre es natürlich, dann braucht man allerdings sicherlich 2 Wochen um das gesamte Programm überhaupt schaffen zu können. )
Kostentechnisch kann man eine Menge Geld sparen, wenn man wie gesagt NICHT am Wochenende kommt, auch dann ist die Stadt noch gut besucht. Kostengünstige Restaurantbesuche sind ebenfalls drin, da es überall die Möglichkeit von ALL YOU CAN EAT (in allen Variationen) gibt.
Meist zu anständigen Preisen und amerikanischen Verhältnissen….also VIEL und auch gut.
Für viel Geld gibt es auch VIEL.
Also wer Geld hat darf auch her kommen und bekommt ebenfalls ein Menge geboten.
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| Ein Steakhaus zeigt, was es hat |
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| Casino Excalibur |
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| Ein Tänzchen auf dem Strip |
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| Das Paris....mit Restaurant im Eifelturm. |
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| Auch Pferderennen und andere Wetten sind gern genommen |
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| Das Ende ist nah . All you can eat. |
Ich bin davon überzeugt, dass es niemanden gibt, dem es hier nicht gefallen würde.
Und wenn es für einen Tag oder eine Nacht ist. Es ist einfach grandios. Einfach einzigartig.
Ich komme irgendwann wieder. Egal wie.
Alle guten Dinge sind bekanntlich DREI.
Eines Tages bin ich wieder da, bis dahin kannst Du gerne noch weiter wachsen und noch verrückter werden.
Bleib so „fabulous“ Las Vegas, es steht Dir und macht Dich zu einem einzigartigen Ort auf unserem Planeten.
Auf dem Weg zum Grand Canyon stoppten wir natürlich am riesigen und berühmten Hoover-Staudamm, der südlich von Las Vegas den Colorado River zum Lake Mead staut.
Wow, was für fantastisches Bauwerk.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hoover-Talsperre
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| Auch in Arizona ist petzen erwünscht |
Dort trafen wir auch Eva und Lukas aus Solingen, die mit ihrem TOYO 5 Monate unterwegs auf dem Weg nach Südamerika sind. Gute Reise ihr beiden!
Hier gab es natürlich auch eine Menge zu bereden...bevor wir uns dann aber auf machten, um den wohl berühmtesten Canyon der Welt zu begutachten, der jährlich 5 Mio. Besucher anzieht.
Wir waren gespannt, ob der GRAND CANYON wirklich so gewaltig ist, wie alle sagen.
















































































