In Los Angeles oder auch kurz "L.A." der größten Stadt im Bundesstaat Kalifornien.
Die Stadt selber hat knapp 4 Mio. Einwohner und ist somit nach New York die zweitgrößte Stadt der USA. Mit fast 20 Mio. in der erweiterten Metropolregion steht die „Greater Los Angeles Area“ unter den größten Metropolregionen der Welt an 17. Stelle.
Aber auch das schockte uns nicht mehr, zumal es hier eher ruhig zuging. Hätten wir uns viel hektischer vorgestellt.Allerdings wählten wir unseren „Standort“ ausserhalb, wechselten diesen aber auch mehrmals, da es wie gesagt weitläufig ist und wir natürlich die „Aussenbezirke“ erkunden wollten.
Die Stadt ist das Wirtschafts-, Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens. Es gibt hier diverse Unis, Hochschulen, Forschungsinstitute, Theater und Museen. Ebenfalls ist LA der weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie. Gewöhnungsbedürftig ist, dass die Flugzeuge einem fast über den Kopf fliegen, vor allem mehrere gleichzeitig.
Der etwas ausserhalb liegende Flughafen LAX bedient knapp 60 Mio. Passagiere jährlich und liegt somit auf Platz 6 weltweit. In den USA auf Platz 3.
Eigentlich ist aber LA bei uns allen bekannt wegen der Film- und Fernsehindustrie aus Hollywood und der Musikszene. Ob das Leben dort wirklich so ist wie man immer in den Filmen und Serien sieht?
Die Stadt wird manchmal als „horizontal city“ bezeichnet, da sie relativ wenige Wolkenkratzer besitzt und das gesamte Stadtgebiet sehr weitläufig, also angenehm ist. Gesamtfläche von 4.320 Quadratkilometern. Ohne Auto ist es hier schwierig.
Busse und Taxis gibt es mehr in Downtown und sind im Vergleich zu ganz Südamerika Mangelware. Ebenso Fussgänger.
Also fährt der Einheimische Auto, Fahrrad oder Skateboard.
Die Einwohner von Los Angeles werden übrigens „Angelenos“ genannt.
Die Stadt liegt in der subtropischen Klimazone, daher ist die durchschnittliche Jahrestemperatur ca.18 Grad. Momentan genossen wir die täglichen 28 Grad und die leichte Brise, denn ohne die Lage an der Pazifikküste wäre es noch wärmer, da der Wind vom Meer die Temperaturen abschwächt. Vom Winde verweht, quasi.
In Hollywood kurvten wir mit dem Lord durch die Gegend und ernteten, vermutlich von diversen Filsstars, Lob und dicke Daumen. Oftmals liess man an einer Ampel neben uns verdunkelte Scheiben runter, streckte einen dicken Daumen hinaus und brüllte „nice vehicle“ oder „great car“ oder auch „awesome truck“…
Den berühmten Pretty-Woman-Rodeodrive sowie die gesamte Nachbarschaft mit wunderbaren Wohnhäusern nahmen wir natürlich auch noch mit.
| Hannover oder Hollywood: LINDEN ist in! |
| Bei Oleg gibts Termine nur nach Vereinbarung. |
| Der Bugatti "Veyron" wurde von Volkswagen entwickelt. Als 16.4 Super Sport ist er der schnellste straßenzugelassene Seriensportwagen der Welt uns kostet ca. 1 Mio $ http://de.wikipedia.org/wiki/Bugatti_Veyron_16.4 |
Die Krönung war natürlich, dass wir mit dem Löördie unter den berühmten HOLLYWOOD Schriftzug in den Hollywood Hills standen.
Ein weiterer Meilenstein auf unsere Tour: Hannover bis Hollywood in 504 Tagen.(inkl. "Umwege")
| Gruss aus Nachbarsgarten in den Hollywood Hills: "Bewaffnete Antwort" |
| Warungen & Mahnungen |
| Hollywood Lake in den Hollyood Hills |
| Lecker Hüftgold |
| My new best friend :)) |
| ...und wer ist eigtl der Typ ganz rechts? |
| Chuck Norris for President |
| Österreicher unter (oder auf) sich! |
| Vor ihm knie ich nieder: Bruce "Brutze" Willis |
| Schlanges Weizen für schlanke 9,00 $ |
| Schaufensterpuppen haben auch hier gut lachen... |
| ...oder auch nicht. |
| Perfektes DINER |
| Mit eigener Musicbox am Tisch |
| Burger erdrückt vom Chili con Carne...die Bestellung war nix. |
| Hallo Heimat! |
Leider blieb ich nicht unerkannt und somit lief ich der ACADEMY in die Arme.
Hier bekam ich noch ein paar Kleinigkeiten überreicht.
Was soll ich sagen?
Ich danke meiner Familie, meinem tollen Ehemann sowie meinen grossartigen Freunden.
Danke, danke, danke!
Auch Venice ist eingemeindet und daher eine eigene Kleinstadt.
Die Strandpromenade ist umgeben von diversen Geschäften, Bars und Restaurants, manche eines ist besser, das andere ist schmieriger. Riesige Palmen und weißer Strand, ein separater Fahrrad / Skaterweg sowie die wunderschönen Pazifikkulisse bilden ein verrücktes und vermutlich einzigartiges Paket. Die Wohngegenden und die Leute sind so wie man es sich immer in Kalifornien vorstellt oder wie man es aus Serien kennt.
Sehr positiv. Wir fanden es hier schon echt gut.
Das ein oder andere Häuschen hätte uns auch gefallen.
| Seitenstrassen von Venice Beach. Hier wohnen viele Serienstars :) |
| das geht schlechter |
| Hotel Erwin in erster Reihe. Schau an. |
Die Strandpromenade, der Ocean Front Walk oder kurz Boardwalk, hat eine besondere Anziehungskraft für alle die herkommen. Zu den Spaziergängern gesellen sich dann Straßenkünstler, Musiker, Maler, Wahrsager, Skater, Drogenverkäufer und weitere Verrückte….oder einfach nur Leute, die gerne angesehen werden…
| Freies Fitnessstudio am MUSCLE BEACH...nicht zwingend schön, was man dort sieht |
| irgendwie hat hier jeder ne Macke :) |
| Für den spontanen Shoppinganfall ist gesorgt |
Die „Venice Beach-Meile“ braucht man nicht täglich, aber die Gegend mit wunderbarem Strand, coolen, rustikalen oder edlen Beachhäusern, Surfern und verrückten Menschen ist schon abgefahren.
| Leguan Mann |
| Flieger, grüss mir die Sonne |
Vereinzelt fuhr ein typisches Polizeiauto neben uns entlang und erkundigte sich, ob es uns „Guys“ gut ging.
Das fanden wir nett. Oder lag daran, dass wir durch die Seitenstrassen in Inglewood und West LA rollten und nach einem Versicherungsbüro und einer Landy-Werkstatt suchten?
Versicherung ist so ein Thema. Die bekommen wir hier nicht so einfach als Ausländer für 3 Monate mit ausländischem Auto und ohne Wohnsitz in den USA.
Wir sind dran, allerdings über eine Agentur aus Hamburg.
Auch hier fanden wir Land Rover Spezialisten, nämlich tatsächliche Briten.
Löördie bekam neue Bremsbeläge, Handbremse und auch das vor Öl tropfende Differenzial wurde gecheckt und ausgebessert.
Supermarktbesuche werden zu einem richtigen Shoppingerlebnis. Es gibt oft diese organischen Super-Supermärkte, in welchem man schon denkt, man betritt eine Ausstellung so schön sieht alles aus.
Spätestens bei der einfach umwerfenden Gemüse und Obstabteilung kann ich mich nicht mehr halten. Es sieht einfach alles so schön und lecker aus. Leider auch die Preise.
Vielleicht erscheinen uns die Preise nach unseren unfassbar günstigen „Obst & Gemüse-Monaten" in Mittel und Südamerika auch hier einfach nur so hoch und es ist inzwischen normal...?
Hatten wir doch bis vor kurzen 1 Kilo BESTE Avocados für 1 $ gekauft, sollen wir hier 1 $ pro Stück bezahlen. Ne, (noch) nicht mit uns!
Uns lockte zum knackfrischen Baquette ein schönes Paket Scheibensalami mit Pfefferrand.
Ist ja kein Hexenwerk, sollte man meinen. Für 250 Gramm dann beschauliche 8 $ auf dem Preisschild war dann eher ungewöhnlich.
Die Käse und Weinabteilung kann bis dato in allen Supermärkten ebenfalls EINIGES, denn findet man hier neben den Californischen Weinen auch viele der uns bekannten Spitzenreiter aus Argrentinien und Chile.
Das böse Erwachen folgt dann an der Kasse.
Aber auch ein „normaler“ Supermarkt hat einfach super Preise.
Noch wissen wir nicht, wie man das Einkaufen in diesem Land anstellt...
Dennoch ist ein Supermarktbesuch ein echtes Shoppingerlebnis, welches ich aber meist mit Pullover oder Jacke absolviere, da man hier gerne die Klimaanlage voll aufdreht und spätestens in der Käse und Wurstabteilung im T-Shirt die Ellenbogen eingefroren sind.
Ob in dem am Strassenrad aufgefädelten "Liquor-Shops", in welchen es Getränke für Erwachsene gibt oder an der Supermarktkasse, sogar beim Oktoberfest eines Schweizers….vor allem ICH muss meinen Personalausweis zücken, da ich beim Alkoholkauf wie unter 21 Jahre aussehe. (Beim trinken auch?)
| Finde den Fehler |
| Kleines "Wiesnbesteck". In LA lassen wir es gelten. |
Beim Wein/Biereinkauf im Supermarkt wird sogar im Kassensystem das Geburtsdatum eingegeben und nach CODE Eingaben der Kassierern und des Supervisiers funktioniert erst „die Übergabe.“
In der Öffentlichkeit, z.B. am Strand ist das Trinken von Alkohol nicht erlaubt. Machen aber dennoch manche Pappbechern oder aus von Papiertüten verfüllten Flaschen.
LA gefiel uns. Sehr.
Die Leute sind noch verrückter, noch aufgeräumter, eleganter oder anders gesagt: EXTREMER.
Hier gibt einige Obdachlose, sie betteln aber nicht unangenehm, sondern liegen entweder im Schatten und schlafen oder sagen gleich, was sie brauchen, meist grüssen sie höflich: „good morning miss, good morning sir“…wenn sie ihre vollbepackten Supermarktwagen durch die Gegend schieben und im Müll nach Brauchbarem suchen und sich über jedes "Klimpergeld" freuen und bedanken.
Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion.
Im Norden der Stadt liegt das San Fernando Valley, in dem ein Drittel der Bewohner in Einfamilienhäusern lebt….und in was für welchen teilweise. Hauaha. Da wohnen die Stars und Sternchen.
In der angrenzenden und eleganten Kleinstadt SANTA MONICA, dessen Wahrzeichen der Santa Monica Pier ist und auf dem ein kleiner Vergnügungspark und diverse Buden beheimatet sind, finden sich ebenfalls diverse Parkähnliche Grundstücke. Viele Villen sind kitschig, einige wieder nach unserem Geschmack.
Die Strassen waren hier noch aufgeräumter und sauberer als sonst wo. Der Strand dort war recht schön und recht voll…und ist oft Schauspielplatz der Serie BAYWATCH. Wichtig ist natürlich der die Ocean Avenue, wo man gerne mal „flaniert“…und wo sich schicke Restaurants und Hotels befinden.
| Ocean Avenue |
| Santa Monica Pier |
| Rent a Beetle for surfing |
Samstag um 12:00 trafen wir nur halbnackte Menschen mit Yogamatte unterm Arm. Alle rennen zum Yoga und trinken danach lässig einen Smoothie im Stehen und besprechen das Tagesprogramm. Auch in Santa Monica oder LA ist die Starbucks und Cafédichte enorm. Wie in den vorherigen „Strandbad-Orten“ muss man diese Klein-Cafés nicht suchen, sondern man fährt eigentlich in sie rein. Oder hier auch gerne drum herum. Auto-Café.. Ist ja klar. In diesem Land ähneln sie (vermutlich weltweit) einem Büro für Freiberufler. Wir haben in fast keinem Starbucks dieses Landes bis dato einen freien Platz gefunden, da diese (egal welche Uhrzeit) durch Menschen mit Laptops belegt sind. Wahnsinn. Günstiger kann man einen Büroplatz nicht haben. Für uns ist diese Cafékette (oder auch eine Burgerkette) ein Anlaufpunkt wenn wir kostenlos ins Internet wollen, denn das klappt hier bis überall hervorragend.
Allerdings sind auch hier die Preise gepfeffert.
Ein Miniatur-Sandwicht oder eine Kiste Apfelschnitz mit Mini-Dreieckskäse und Knäckebrot liegt bei flotten 6,00 $ dazu ein Café Latte für knapp 4,00 $.
Da sind die ersten 10,00$ auf nüchternen Magen schon weg.
| hier LÄSST man skaten |
| schon was los hier... |
| Baywatch is watching you |
| die Macht der Souvenire |
| Sicherheitshalber gab es noch ein Pakerl Butter. |
| Beim Einparken. |
| HOtel auf der Ocean Avenue |
So ist es hier halt, in Californien, dem golden State.
Es ist einfach ein besonderer Landstrich, einfach einzigartig!
Einfach einzigartig schön.
Die Stranddichte ist unfassbar, die Sauberkeit ebenfalls, die Leute fantastisch, das Wetter bestens.
Das Lebensgefühl einfach nur WOW.
...und schon andere haben festgestellt: „it never rains in southern california!“
Das alles darf dann schon mal ein wenig mehr kosten.
Es gibt nirgends was umsonst.
Daher geniessen wir weiterhin die kommenden Wochen in dieser wunderbaren Region.
Kalifornien ist der mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.
Mit seiner Fläche von 423.970 km² ist Kalifornien, nach Alaska und Texas, der drittgrößte Staat. Wenn Kalifornien ein Land wäre, läge es der Größe nach an 59. Stelle.
Die Geographie Kaliforniens extrem vielfältig. Es gibt alpine Berge, Nebelküsten, heiße Wüsten und das fruchtbare Längstal sowie die höchsten Küstenmammutbäume, die dicksten Riesenmammutbäume und die ältesten Grannen-Kiefern der Welt.
Das Klima in Kalifornien kann in drei Zonen eingeteilt werden: Kalifornien ist auch bekannt als der „Fruchtgarten Amerikas“ dessen Klima ideal für den Anbau von Trauben, Orangen, Zitronen und Avocados ist. Die Bevölkerungszahl liegt bei 3.382.308, denn 12 % aller US-Amerikaner leben in Kalifornien.
Ton an, mitsingen und mitwippen:
http://www.youtube.com/watch?v=-pyC7WnvLT4
Weiter geht es gen Norden!
Bye, bye LA!