Die Stadt, um die viele Autofahrer aufgrund des Verkehrs einen Bogen machten wollten wir uns nun erst Recht vorknöpfen. Kann ja nicht so schlimm sein. Nur weil sie als eine der grössten Städte der Welt gehandelt wird, muss man ja nicht gleich Panik kriegen :)
Und siehe da – easy peasy erreichten wir die Stadt - nach nur einer Baustelle in einer Millionen-Vor-Stadt - und standen prompt ohne weitere Problematik auf dem riesigen Hauptplatz, dem Zócalo, der sich gerade zur FIESTA hübsch machten liess.
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| Kathedrale |
Campingplätze gibt es relativ weit ausserhalb, wir wählten daher ein Hotel für die Nähe zur Stadt sowie vorrangig für meine Genesung, denn fit war ich leider immer noch nicht und befand mich mehr im Badezimmer als sonst irgendwo.
Dank Thomas hatten wir eine neue Hotel-Suchmaschine (weltweit) mit günstigen Preisen bekommen und somit fand sich was Nettes zu einem Netten Preis. (www.hotwire.com oder auch www.hotelclub.com)
Mexiko-Stadt (spanisch Ciudad de México) ist die Hauptstadt von Mexiko. Sie gehört zu keinem Bundesstaat, sondern bildet einen bundesunmittelbaren Hauptstadtbezirk (Distrito Federal) mit 8,8 Millionen Einwohnern (2009).
In der Metropolregion Zona Metropolitana del Valle de México leben 20 Millionen Menschen. Damit ist Mexiko-Stadt eine der größten Metropolregionen der Erde. Das Wachstum geht fast nur noch auf Zuwanderung zurück, da die Geburtenrate in Mexiko-Stadt nur noch bei 1,7 liegt.
Die Stadt ist politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Mittelpunkt sowie größter Verkehrsknotenpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Theatern, Museen und Baudenkmälern.
Das historische Zentrum und die Wassergärten im Stadtteil Xochimilco stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Der zentrale Universitätscampus der Universidad Nacional Autónoma de México wurde 2007 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt
Mexiko-Stadt liegt am südlichen Ende des 60 Kilometer langen und 100 Kilometer breiten Tals von Mexiko auf einer Höhe von durchschnittlich 2.310 Metern über dem Meeresspiegel und ist auf drei Seiten von Bergen umgeben – unter anderem von den berühmten Zwillingsvulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl sowie der Sierra Nevada.
Aufgrund dieser Lage ist die Smoggefahr ständig sehr hoch. Seit Jahrhunderten ist dieses Becken der Mittelpunkt des Landes, lange bevor von einer mexikanischen Nation die Rede sein konnte. Der Bundesbezirk (Distrito Federal) hat eine Fläche von 1.499,03 Quadratkilometern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mexiko-Stadt
Das Klima war hier wieder etwas sonniger als die Tage zuvor, abends gab es auch mal nen kräftigen Regenguss und ein Pulli war ebenfalls angebracht.
Die Stadt ist riesig. Kaum zu schaffen in einem Leben. Dennoch wühlten wir uns irgendwie durch, um wenigstens einen kleinen Eindruck gewinnen zu können. Auch hier gibt es neben dem kolonialen Centro Historico mit schöner Fussgängerzone, einige Stadtteile, die auch wirklich nett sind. Oft sehr modern, wie z.B. der Bereich POLANCO, der top Restaurants, Shoppingmalls und Edelboutiquen vorzuweisen hat, der Stadtteil könnte allerdings auch überall auf der Welt sein. Man findet einfach alles, in der Stadt die Gegensätzlicher nicht sein kann. Neben den blitzenden, topmodernen Wolkenkratzern finden sich immer noch kleine rustikale, bunte Wohnhäuser. Hohe Hacken tragende Damen die aus ihrem Porsche Cayenne kraxeln neben gekrümmten, in Ponchos gewickelten und barfusslaufenden Mamis die mit zittrigen und dreckigen Händen um ein paar Pesos betteln.


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| gute Aussicht |
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| historisches Postamt |
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| Heimatgefühle: Unterm Schwanz |
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| irgendwie verfolgt es Clemens |
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| schräge Musik aus Bäärlino |
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| Shoppingcentrum |
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| Augen auf bei der Berufswahl |
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| Verkabelung "offen" gestaltet |
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| manche wohnen mittendrin auch etwas "schlichter" |
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| sind wir doch in München die ganze Zeit? |
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| oder in FFM? |
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| oder schon lange zurück in Hamburg? |
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| Palast der schönen Künste |
Ebenfalls sieht man viele blondierte und operierte Frauen, den Trend der Schönheitschirurgie ist auch hier voll im Gange, ähnlich wie in den Grosstädten Kolumbiens.
Trotz Schönheitswahns qualmt man wieder Zigaretten, auch teilweise in Strassencafés und nicht verbannt auf dem Bordstein gegenüber.
Zigaretten kann man übrigens (schon seit Peru) einzeln kaufen.
Eine Studie besagt, dass 7 von 10 Menschen in Mexico Übergewicht haben und ja, oftmals sieht man den Menschen das leckere Essen auch an. Überall am Straßenrand gibt es mobile „Kleinküchen“ wo Tortillas (nicht wie in Spanien) brutzeln und je nach Gusto mit Fleisch, Bohnenmus, Käse etc. belegt und zusammengerollt werden. Hier geht jeder hin. Ob „Mamita und Papita“, Jugendliche oder die Herren und Damen im schnieken Businesslook. Alle essen gerne fix an der Strasse. Ich auch, daher war mein nicht gewohnter Magen auch angeschlagen. Hurra.
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| nach 4 Tagen Tee und Haferschleim ging es langsam wieder Berg auf... |
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| Pastelerias sind hier ein Highlight. HALLEN voller Teilchen, Köstlichkeiten und Hüftgold |
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| Reizüberflutung |
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| in vielen kleinen Kiosken dreht sich die Wurst, es gibt Suppen und Snacks.... |
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| Chicharron, Schwarte in Fett gebraten |
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| "Carne al Pastor" (laut Walter sollte man darauf achten, ob sich in der Gegend Strassenhunde aufhalten. Wenn ja, ist alles ok, wenn nicht: viel Glück bei der Verdauung. ) |
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| Obst und Gemüse vom Feinsten |
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| Tortilla am Wegesrand |
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| Fleisch aus der Tüte... |
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| ...dazu Bohnenmus |
Amerikanische Fastfoodketten sind hier allerdings im Hintergrund. Lokale Speisen stehen meist im Vordergrund, alternativ Argentinische Grillrestaurants und für Zwischendurch: STARBUCKS. Selten eine Stadt gesehen, wo alle 500 m diese Caféstation, auch als AUTO-Café, vorkommt.
Der Mexicaner an sich liebt ein ausgedehntes Mittagessen. Zu Tacos, Tortillas, Huhn, Bohnenmus und Co. gibt es immer, also IMMER Limonenscheiben zum darüber ausquetschen und Chili in allen Varianten. Scharf ist nichts dagegen und die Einheimischen freut es, wenn man es probiert…und daran zergeht… :)
Das Polizeiaufgebot ist irgendwie vergleichsweise wenig. Wenn überhaupt sind sie im historischen Centrum zu finden oder ab und zu ein Wagen gerammelt voll mit Pump-Gun Jungs. Für eine Hauptstadt dieser Grösse irgendwie untypisch.
Bus und Bahn sind ebenfalls vorhanden und mit Sicherheit ein gutes Fortbewegungsmittel. In den Bussen stapeln sich die Menschen.
Die Strassen, ja das stimmt, können schon mal „gestaut“ sein. Aber alles noch machbar. Hätten wir uns viel schlimmer vorgestellt. Liegt ggf. aber auch daran, dass man hier Auto fahren kann und nicht wie im völligen Chaos Limas oder Ciudad del Este in Paraguay auf sich gestellt ist.
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| Windschnitte Polizeiwagen |
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| Krallenmanöver in der Innenstadt. Auto-Eigentümer finden das NICHT lustig (links) |
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| Taxi-Käfer |
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| Finde den Fehler |
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| neue Palme gefällig? |
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| Heute Freibier im Woman´s Club! |
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| Das Schicksal von Stadthunden :( |
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| er hat es dafür gemütlicher :) |
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| Grösste Steirkampfarena der Welt |
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| Olympia Stadion |
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| Universität |
Man sollte allerdings darauf achten, wann man NICHT fahren darf. Um den Smog nicht noch weiter ausaten zu lassen, gibt es Tage, an denen wir – mit Nummernschild Endzahl 4 nicht fahren durften und spontan noch 2 Nächte in der Stadt dranhingen, nachdem mir der junge und attraktive Lederschuh-Schlips-und Manschettenknöpfetragende Arzt Medikamente gegen Salmonellen und andere Viecher verschrieben hatte und ich auf dem Weg der Besserung war. Der McGyver der Tortilla und Obststrassenstände zog sich dennoch vorerst zurück.
Auch hier gibt es einen Hop-on-hop-off-Tourisbus, der einen zu den wichtigsten Plätzen der Stadt bringt. Immer wieder ne nette Sache um einen Überblick zu bekommen. Ich für meinen Teil hab noch immer keine Orientierung in dieser Stadt. Ja, sie ist nicht nur gross, sie wirkt auch extrem gross. Obwohl das Stadtcentrum „nur“ 9 Mio. Einwohner hat und somit ähnlich wie Bogota ist, wirkt es hier einfach gigantischer. Liegt aber vermutlich auch daran, dass die „Slums“ vor den Toren der Stadt nicht aus Hochhäusern sondern aus einfachen Hütten auf den Hügel bestehen und somit extrem viel Platz einnehmen.
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| Beste Weinauswahl |
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| Nette Präsentations unseres Lieblingsweins (CarinaE aus Mendoza, Argentinien) |
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| Blick auf den Zócalo |
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| Die hübschen Halles des Grand Hotel |
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| Rieeeeeeesige Glaskuppel ART NOUVEAU |
Highlights in der Zeit waren unsere Treffen mit uns zwei bekannten Nasen:
Wir trafen Michi, er war geschäftlich hier, ihn hatte ich im Jahre 2003 auf Mallorca kennengelernt und dort auch das letzte Mal gesehen.
Am Tag unsere Abreise trafen wir noch Walter, Clemens ehemaliger Kommilitone aus Wien, der seit 15 Jahren hier für eine österreichische Firma arbeitet und hier mit Frau und Kind lebt. Bald geht es für ihn „zurück“ nach Lima…wo er bereits davor gelebt hat.
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| Malle oder Mexico!? Michi, bis bald in den USA oder in Köln! Wir freuen uns darauf! |
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| So trinkt man Tequila...nachspühlen mit "Chili-Saft" aka Sangrita |
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| Best Pizza! |
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| Danke Walter, war schön mit Dir! |
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| Top modernes Shoppingcentrum oder Walters Wohnzimmer? |
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| die Zottis - bald wieder on Tour |
Für uns ging es mitten in der Rush-Hour lediglich 50 km aus der Stadt gen Nordosten…
Denn hier warteten mal wieder „alte Steine“ auf uns. Es staute sich 35 km (2 Std) aus der Stadt hinaus…DAS würde mir den täglichen Spaß am Autofahren doch nehmen.
Ansonsten müssen wir wirklich sagen, dass wir die Hauptstadt durchaus empfehlen können.
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| kilometerweit bunte Hügel |
Zwar ist eine Großstadt immer etwas anstrengend, Verkehr und Smog nervig, doch diese Stadt ist wirklich sehenswert.
Hat uns gut gefallen und wir würden jeder Zeit zurückkommen (auch mit dem Auto) und weiter gucken…denn alles kann man nicht sehen, denn es gibt so viele schöne Plätze, Gebäude, Museen, Kirchen, Einkaufszentren, Parks, Restaurants, Cafés…um nur Einiges zu nennen.
Mexico City: Mit Recht Hauptstadt! Daumen hoch!