Die Hauptstrassen sind bis jetzt„ok“, aber nicht traumhaft. Im Vergleich zu Panama eher löchrig und wackelig. Weiter ging es bis in die Kleinstadt Turrialba wo wir erstmalig einen großen Supermarkt sowie eine Tankstelle in diesem Land besuchten.
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| einer von uns |
Seit Panama gibt es aber wieder Argentinische und Chilenische Weine zu einen anständigen Kurs und nicht so exorbitant teuer wie in Kolumbien. Hurra, das ist mal ein Wort! Das Leben ist wieder schön ;). Die letzte Stunde ging querfeldein. Strassen konnte man das kaum nennen, Feldwege und Schlaglochstrassen brachten uns zum Eingang zum Nationalpark des Vulkans IRAZÚ. Die Luft wurde dünner, die Temperatur ebenfalls. Die Zottis in ihren Karibik-verwöhnten FlipFlopfüsslein und leichtem Hemdchen fingen an zu frieren. Aber richtig. Leider war die wirklich dicke Kleidung und die Daunen-Schlafsäcke auf dem Dach verzurrt, denn bis zur USA wollen wir mit denen nichts zu tun haben…
Also improvisierten wir und das hiess: ZWIEBELN VOM FEINSTEN. Der Park hat lediglich von 8:00-15:30 geöffnet. Ungünstig für die, die gegen 17:00 kommen. Also für uns. Viel ist in der Gegend nämlich nicht zu holen.
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| schon schattig |
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| von der Karibikküste in die Bergwelt aus 3.200 m 255 km ca. 3,10 stunden |
Die Höhe machte uns komischer Weise überhaupt nichts aus. Unsere Körper scheinen nun endgültig immun gegen diese Höhenunterschiede zu sein. Der Temperaturunterschied von 24 Grad machte uns auch nicht wirklich was aus, denn den überbrückten wir mit frisch gekochtem Chill con Carne und ner Tasse Rotwein.
Bis es dunkel und vor allem extrem nebelig wurde genossen wir die Ruhe, die klare Luft und den wunderschönen Sternenhimmel…Romantik ist Nichts dagegen.
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| Unser NEST für die Nacht |
Ich war prompt auf 180 und umklammerte meine Mega Mag-Lite sowie meinen aus Holz geklöppelten Baseballschläger mit Namen PEACE-Maker. Clemens wurde auch etwas unruhig und nahm seine „handliche Reise AXT Axel“ zur Hand und wir hielten beide die Luft an.
Wir übersetzen das sehr laute Stimmendurcheinander und wir identifizierten es vorerst als eine Büßer-Prozession…diese fand um 4:30 statt. Hallo???
...das Monotone Stimmen-Gewusel liess uns wieder kurz einschlafen, wurde dann aber wieder unterbrochen…und zwar durch genau DAS HIER, LAUTSTARK.
Ton an: http://www.youtube.com/watch?v=Bomv-6CJSfM
…fanden wir eigentlich extrem cool und rockten im Halbdunkel im löördischen Dachzelt mit…
Das Stimmengewusel ging aber weiter und wurde lauter. Die Musik zog gleich. Also alle „Mann“ LAUTER. Offensichtlich war hier eine „Gegenparty“ im Gange. Und wir mittendrin. Hallo? McFly jemand zu Hause?
...die Nacht war für uns vorbei. Dann folgte NOSSA.
Die Party stellte sich als Mondschein-Vulkan-Blick Party-mit-Musik-und-Gefummel heraus. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir noch glatt mitgefeiert…;)
Die "Büßer- Prozession" blieb hartnäckig….Bullige Männer in normaler Kleidung standen nun im Kreis um 2 Männer mit weissen Masken und schreiten inzwischen hemmungslos. Leider unverständlich.
...was das wohl war?
...sowas muss einem auch erst mal auf knapp 3.200 m am AdW passieren…
Diese Geschichte kann vermutlich nicht jeder erzählen. Die Zottis nun schon.
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| Nest am Morgen |
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| ...müde |
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| Wo wir sind ist vorne! |
Der Irazú, in der Indianersprache Iaratzu („grollender Berg“), ist mit 3.432 m der höchste Vulkan Costa Ricas. Der Schichtvulkan (Stratovulkan) zählt zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Vulkanen des Landes. Er brach im Jahre 1994 das letzte Mal aus mit der Stärke 2 auf dem Vulkanexplosivitätsindex (VEI). Einen Ausbruch der Stärke 3 gab es 1963. Während dieser Ausbruchsphase, die bis 1965 dauerte, schossen immer wieder mit Lavastaub und Steinen beladene Dampfwolken bis zu 500 Meter hoch in den Himmel. Bei einem weiteren Ausbruch könnten seine Aschewolken die dicht bevölkerte Hauptstadt San José dieses zentralamerikanischen Landes erreichen. Der Vulkan gehört zu denjenigen, die in ihrem Kratersee einen Säuresee beherbergen. Er ist hier von giftgrüner Farbe. Die Gefahren, die von diesem Vulkan ausgehen, betreffen vor allem einen Bergsturz der dünnen Kraterwand. Dann würden mehrere Millionen Tonnen Gestein abrutschen und der Säuresee ausfließen. Eine Besonderheit dieses Vulkans ist, dass man von seiner Spitze aus an klaren Tagen zwei Ozeane, den Atlantik und den Pazifik, sehen kann.
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| Am höchsten Punkt angekommen |
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| Blick auf einen Krater |
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| es war eiskalt und es zog wie Hechtsuppe |
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| endlich wieder grosse Blätter |
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| Ein wahrer Kerl... trägt Bart. Schnurrbart |
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| http://de.wikipedia.org/wiki/Turrialba_(Vulkan) |
Die Stadt wurde neu aufgebaut und ist daher sehr modern und ansehnlich. Erneut ein knuffiges Städtchen mit wichtiger Kirche. Jährlich am 2. August strömen hunderttausende Pilger zur wichtigsten Kirche des Landes, der Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles.
In der Kirche wird eine Statue der Schwarzen Madonna (La Negrita) aufbewahrt, der Heilkräfte zugesprochen werden. Ebenfalls fanden sich hier die Las Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol. Völlig übermüdet, aber glücklich machten wir einen Abstecher in das Valle de OROSI, genossen dort Picknick mit Ausblick, dann ging es weiter gen Hauptstadt San José…welche NICHT zu den Highlights des Landes zählt…
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| Strasse |
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| Basilica |
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| kein Prunk mehr wie in Südamerika. Schlichtheit überwiegt |
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| Ruinas |
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| Schweinchen zum Verkauf |
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| Picknick mit Blick über das Valle Orosi |
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| ...wer braucht denn noch Chucks? |
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| Winke Winke! |














































































