Es ging wieder südlich durch die Berge, was aber bei den guten Strassenverhältnissen kein Problem war. Zwischendrin stoppte der Regen, wolkig war es dennoch. In teilweise über 3.000 m Höhe ging es wiedermal über die mächtige Anden hinweg, bis wir die Grosstadt LOJA durchquerten. Weitere 45 min später landeten wir in einen Bilderbuch…
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Cuenca nach Vilcamaba
ca. 240 km und 3,5 Stunden |
Vilcabamba ist ein Ort in der ecuadorianischen Provinz Loja. Es ist auf 1.600 m Meereshöhe gelegen mit ganzjährig mildem, frühlingshaften Klima im Temperaturbereich zwischen 18 und 28 °C. Von
Oktober bis Mai herrscht Regenzeit, von Juni bis September Trockenzeit. Vilcabamba hat ca. 4200 Einwohner. Der Begriff Vilcabamba bedeutet „Heiliges Tal.“
Eine wunderschöne Unterkunft für jedes Budget und jeden Reisenden, auch Overlanderstellplätze, bieten dort zwei Deutsche an. Bei Dieter und Peter ist für alles gesorgt. Schon vor langer Zeit haben sie dort eine wirkliche Oase geschaffen, hoch über dem Ort (2 km entfernt) thront das Hostal, verteilt auf 10 Hektar- Es hat alles zu bieten was man benötigt…Neben Schlafräumen und Zimmern gibt es einzelne Bungalows mit grossen Bädern und grandiosem Balkon. Zudem hat es einen schicken Pool und Spa Bereich, Restaurant und Bar. Ja, ein kleines Paradies. Das alles zu einem genialen Preis, ab 10 Dollar.
www.izhacayluma.com
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| Blick vom Restaurant über das heilige Tal |
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| Die saubersten und schönsten Zimmer |
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| Lagunenpool |
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| Liebe zum Detail |
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| Garten... |
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| mit vielen bunten Blumen |
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| ....und Bambus |
Zwar regnete es zwischendrin aus vollen Kübel, dennoch genossen wir hier ein paar Tage Ruhe, Wellnessanwendungen, Spaziergänge…
Die kleine Ortschaft ist aber vor allem für ihre hohe Lebenserwartung bekannt.
120 Jahre bei vollem Lebensgenuss, so heisst es. Das „Tal der Hundertjährigen“ nett man es und sprang uns schon 2011 in der FAZ ins Auge.
„Der Grund dafür ist umstritten, Wissenschaftler führten das hohe erreichte Alter und die hohe Vitalität auf die negative Ionenladung der Luft zurück, verursacht durch die abendlichen elektrischen Stürme, auf die perfekte mineralische Ausbalancierung des Wassers, das ganzjährig gesunde Klima, die ausgewogene Ernährung und die ständige Bewegung.
Andere medizinische Untersuchungen geben als Grund für die Langlebigkeit der Bewohner Vilcabambas folgende Faktoren an:
Einfachheit und bescheidenes Leben, natürliche Speisen ohne jegliche Pestizide, aber mit dem vollen Mineraliengehalt der Erde, Früchte und Gemüse, Kaffeekonsum, Rauchen von Stechapfel (Effekt von Marihuana und Kokain zusammen, ohne dem Körper Schaden zuzufügen).
Aha...tolles Rezept...
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| 20 min. Weg ins Dorf |
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| Heute: Ein Herz für Pfützen |
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| Plaza |
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| Was man aus Obst & Gemüse alles machen kann? |
Die alten Menschen Erledigen Dinge wie Bergsteigen, mit allen Zähnen, mit voller Augenfunktion, bei kompletter Landarbeit sowie bei voller sexueller Aktivität - und auch Alkoholgenuss ist kein Problem.
Alterskrankheiten gibt es nicht, sondern der Lebensgenuss geht bis zuletzt. Die Menschen sterben dann jeweils innerhalb einer Woche in höchstem Alter.
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| Klitzekleine Kathedrale |
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| Christstern |
Diesen heiligen und gemütlichen Ort verliessen wir leider nach ein paar Tagen...musste ja weitergehen. Es ging vorerst für einen kurzen Zwischenstopp nach LOJA, dann weiter in das ca. 100 km entfernte CISNE, welches eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Südamerikas darstellt.
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| Blick über Loja |
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| LeckAres hinterm Stacheldraht |
El Cisne bedeutet der Schwan. Die Fahrt her war eher mühsam durch die kurvigen Berge. Es schüttete ohne Ende, der Nebel liess uns nur wenige Meter sehen.

Wir fanden ein armseliges Dörfchen und eine grosse gotische Kirche vor, die komplett umstellt war von unzähligen Markt-und Touriständen. In der Kirche, in der leider Fotoverbot herrscht, wird die Statue der Heiligen Jungfrau von Cisne aufbewahrt. Einer Legende zufolge machten sich Campesinos um 1.500 in Richtung Quito auf, um eine geeignete Statue für ihre Kirche zu finden. Beinahe 100 Jahre später kamen andere Campesinos mit der Jungfrau zurück, und seither schmückt sie „den Schwan“.
Am ersten Prozessionstag, 15. August, wird die Figur aus ihrem Schrein herausgeholt und in einem festlichen Pilger-Zug in die Kathedrale der Stadt Loja getragen. Dort bleibt sie bis zum 1. November und wird am zweiten Prozessionstag, zurück nach Cisne gebracht.
An diesen Prozessionen nehmen bis zu 200.000 Gläubige aus Ecuador und Peru teil. Viele von Ihnen laufen den Weg komplett barfuß. Männer streiten sich darum, die Statue tragen zu dürfen.
Es regnete stark regnete und der Nebel nahm zu. Viel sahen wir also nicht. Unsere Stimmung war kurz auf dem Tiefpunkt. Also verabschiedeten wir uns vom SCHWAN.
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| ...wer macht das Licht an? |
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so sieht EL CISNE im wirklichen Leben aus.
Quelle: Internet |
Die Kirche war schon sehr beeindruckend, jedoch stimmte uns das Missverhältins zwischen der Kirche und dem armen Dorf etwas nachdenklich.
Als Tagesziel fanden wir in der kleinen Stadt CATAMAYO eine nette Bleibe. Nämlich bei Max.
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Das ist Max
er ist etwas fotoscheu... |
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| Vilcabamba via El Cisne nach Catamayo...2,3 Std. / 140 km |
Nun besuchen wir die Goldgräber-und Wäscher, unsere Fahrt geht somit gen Westen.