Mit ein paar wenigen Umwegen hatten wir uns aus der Hauptstadt in die angrenzende Hafenstadt vorgearbeitet, die nicht sonderlich schick, eher „funktionell“ war.
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| das Chaos hielt sich in Grenzen |
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| ...und dann sahen wir sie doch noch... |
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| fröhlich, tanzend |
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| ...die Kleinen... |
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| ...und die Grossen... |
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| hier sahen wir die ersten Taxifahrer, geschützt in einem Käfig |
Bald kamen wir auch wieder zu einer Maut Station. In Peru zahlt man ebenfalls wie in allen anderen südamerikanischen Ländern Maut, hier allerdings nur wenn man von Lima wegfährt.
Davor hielt uns noch eine Polizeikontrolle an, wo einer der Polizisten der Ansicht war, dass wir 70 statt 35 km/h gefahren wären und wir nun über 450 Sol (über 100,00€) bezahlen müssten. Er tippte nervös mit seinem Zeigefinger auf einen bereits neonfarben markierten Abschnitt seines Bussgeld-Kataloges. Den Beweis wollten wir natürlich sehen. Angeblich hatte er Radargerät im Fahrzeug, zeigte aber wild tippend auf den Absatz sowie den Ticket-Block alias „Papelito“…den er uns nun ausstellen würde und den müssten wir dann in Lima beim Amt abgeben und bezahlen….jaja, is klar. Mühsam verstand er, dass wir nicht auf dem Weg nach Lima sind und auch nicht zurückkehren…jetzt stellten wir mal auf Stur. Der Kollege versuchte dann noch uns eine Strafe wegen getönten Scheiben anzuhängen, doch wir sprachen energisch und hektisch miteinander auf Deutsch und ignorierten die beiden Herren, die offensichtlich ihre Kaffekasse aufstocken wollten.
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| Müll vor der Stadt |
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| Callao |
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| Holz hält Holz |
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| Stöckchenlaster |
Irgendwas liessen sie uns ziehen…sie kamen mit uns einfach nicht weiter. Gut so!
Danach waren wir auch prompt wieder in der gähnend leeren und heissen Wüste. Es war schön auf asphaltierten Strassen zu fahren...Schlagloch und staublos...und sogar ohne Regen. Genial!
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| Panamericana |
Gegen Nachmittag erreichten wir den nur vom Lima 190 km entfernten Strandabschnitt „Medio Mundo-Albufera“. Hier liessen wir uns in einer kleinen Wüstenoase mit Lagune nieder. Unerwartet schön und sauber war es hier.
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| Oase ALBUFERA DE MEDIO MUNDO |
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| Lagune |
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| Sit-in |
Leider nur nicht am Strand. Auch hier werden leider sämtliche Abfälle der Gäste am Strand abgelegt, statt sie wieder mitzunehmen, denn Mülleimer waren hier keine vorhanden. Für uns ist es einfach nur unverständlich, wie man sein eigenes, so schickes Land, verschandeln und zumüllen kann und selbst vor Nationalparks mit Tieren und allem Pipapo kein Halt macht. Schade.
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| WC und Müllplatz |
Der Pazifik toste und schäumte hier extrem, endlich wieder bei Wellenrauschen einschlafen… Das Highlight waren aber die Vogelscharen. Pelikanschwäre, Störche, Austernfänger, Möwen etc. flogen in Schwärmen über den Strand und schossen dicht über Wasser, oder stürzten von hoch oben pfeilschnell hinab in die Wellen und tauchten nach Nahrung.
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| Oyster-Catcher |
Wir genossen das Vogel-Spektakel und den Spätnachmittag am fast menschenleeren Strand und dann wieder einen wunderbaren Sundowner.
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| bei der Arbeit |
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| ...sie lernen es einfach nicht... |
Auch am nächsten Morgen unternahmen wir einen großzügigen Strandspaziergang und sahen auch Tausende Krebse…die sich aus ihren Höhlen kamen wenn sie uns nicht bemerkten…wenn sie das taten, flitzen sie im Eiltempo wieder in ihe eigene „Strandhöhle“ oder in eines in der Nachbarschaft. Sie lagen alle nur ca. 1 m auseinander. Es waren also unzählige, die sich hier tummelten…
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| Krebs-Suchbild |
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Pelikan links - Ich (K.) rechts
Demnach hat ein Pelikan Schuhgrösse 36/37 |
Leider vergaßen wir beim „Tummeln“, dass wir wieder in der Wüste waren und das Thermometer über 30 Grad anzeigte. Somit verbrachten wir danach viel Zeit, ausreichend After Sun auf diversen Körperstellen zu platzieren…und dann ging es weiter gen Norden!
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| von Lima (A) nach Albufera (B) ca.190 km |